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Fellbach wird für einen Tag zur Narrenhochburg

Fellbach wird für einen Tag zur Narrenhochburg

Der Höhepunkt der fünften Jahreszeit steht bevor. Und das mit großem Tamtam. Auch in Fellbach. Denn der Fellbacher Carneval Club – kurz FCC – feiert sein 44. Jubiläum! Ja, bei den Karnevalisten ist das Jubiläum natürlich eine Schnapszahl. Anlass genug mit einem großen Umzug die Kappelbergstadt unsicher zu machen. Rund 70 Narrenzünfte und Vereine, und damit knapp 2.300 Narren, werden ordentlich Spaß verbreiten und gemeinsam durch die Stadt bis zur Alten Kelter ziehen.

Allen voraus die Weingeister des FCC, die erst am 6. Januar mit einem großen Feuerwerk und Guggenmusik an der Neuen Kelter geweckt wurden. Denn: „Die Hästräger fangen erst am 6. Januar mit dem Beginn der alemannischen Fastnacht an“, erklärt Martin Thaler, Pressesprecher vom FCC. Dass das Häs in Fellbach etwas mit der langen Tradition des Weinbaus zu tun haben müsste, sei von Beginn an klar gewesen, weiß Thaler. Schnell kam die Idee mit den Weingeistern, die eigentlich Kobolde sind, deren Maske die Form eines Weinblatts hat mit dicker roter Knubbelnase und verschmitzten Blick. Namentlich angelehnt an die Weingeist-Essenz.

Selbst die Garde-Namen des FCC, dem immerhin mehr als 230 Mitglieder angehören, sind an die Weinbau Tradition angelehnt. So gibt es die Fellbacher Träuble oder etwa die Blauburgunder Fünkchen. Und die sind nicht nur während der närrischen Jahreszeit aktiv, betont Thaler. Training steht das ganz Jahr an. Genauso wie Auftritte etwa bei Maikäferfest oder beim Fellbacher Herbst. Zudem gibt es das ganz Jahr über viel zu organisieren, damit in der fünften Jahreszeit dann auch alles rund läuft.  

Nun sind also seit dem 6. Januar 110 Weingeister unterwegs, die sich noch bis Ende Februar in Fellbach herumtreiben. Denn nach dem Umzug steht noch der Schul- und Rathaussturm, das Buttenrennen und natürlich den Kinderfasching an.

Zum Jubiläum gibt es übrigens ein eigens kreiertes Fasnets-Bier, das beim Umzug Premiere feiert. Wer das bunte Treiben verfolgen oder gar mitfeiern will, muss einen „närrischen Obolus“ von vier Euro zahlen. „Mit dem Erlös wollen wir die Kosten teilweise decken“, so Thaler. Gleichzeitig verspricht er dafür, einen Riesenspaß für die ganze Familie.

 

 

Alle Termine des FCC gibt es online unter www.fccweb.de